Das Buch enth lt eine vergleichende Interpretation der beiden Trag dien, die Euripides am Ende seines Lebens (gest. 406 v. Chr.) verfasst hat. Es wird versucht, die Parallelen beider Werke in Handlungsablauf, dramaturgischem Konzept und Aussageabsicht aufzuzeigen. Dies erm glicht es, das umstrittene Problem zu l sen, mit welchen Intentionen der Dichter die zumeist als "r tselhaft" empfundenen 'Bakchen' verfasste. Aufgrund des Vergleiches erweist sich das St ck als ein politisches Dokument, das die unaufl sliche Problematik einer Ethik, die auf Rache und Vergeltung beruht, zeigt und die Grenzen deutlich macht, die dem Theater als gesellschaftlicher Institution gesetzt sind.