Als konstitutives Merkmal arthurischer Literatur steht das Wunderbare von jeher im Mittelpunkt der - vorwiegend motiv-, quellengeschichtlich und strukturell orientierten - Forschung. Aber erst im Zuge mentalit tsgeschichtlicher Fragestellungen sind in j ngerer Zeit Probleme der Akkulturation und der Funktionalisierung in den Vordergrund getreten. Eine zentrale Rolle spielen dabei besonders die Thesen von Francis Dubost ber das Phantastische. Die vorliegenden Akten eines interdisziplin ren Forschungskolloquiums der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft stellen den Forschungsstand zur Diskussion und betonen die historische Funktionsbreite des Wunderbaren vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit.