Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Universit t Hamburg (Institut f r Politische Wissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Text besch ftigt sich mit dem Thema der Effizienz und N tzlichkeit von Zuzahlungen und Selbstbeteiligungen im deutschen Gesundheitswesen. Alle bisher versuchten und durchgesetzten Gesundheitsreformen hatten das Ziel Kosten zu reduzieren, bzw. die Effizienz der Gesundheitsversorgung zu erh hen. Zu diesem Zwecke wurden Zuzahlungen von Patienten zu Leistungen und Medikamenten eingef hrt und graduell erh ht. Hinter dieser Politik verbirgt sich der Gedanke, dass die Menschen steuerungspolitisch beeinflussbar sind. Ferner wird den Patienten unausgesprochen vorgeworfen, dass sie fter zum Arzt gehen, als dies eigentlich notwendig ist. Marktwirtschaftliche Modelle zeigen, dass die Erh hung des Preises die Nachfrage des Gutes proportional verringert. Die These dieser Arbeit lautet, dass diese Versuche die marktliche Komponente auf der Ebene der Individuen zu st rken, nicht funktioniert hat, da konomische Gesetzm igkeiten im Bereich der Gesundheitspolitik nicht uneingeschr nkt gelten. Vereinzelt lassen sich sogar gegenl ufige Effekte verbuchen. Die leitende Fragestellung dieser Arbeit lautet daher: "Welchen Nutzen haben die Implementierungen marktwirtschaftlicher Mechanismen auf individueller Ebene auf das deutsche Gesundheitssystem ausge bt?"
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